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Mind Balance

Deine eigene Inklusivität führt zu einer besseren, inklusiven Gesellschaft.

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Es ist erschreckend, wie sehr sich Diskriminierung und Rassismus in der heutigen Gesellschaft ausgebreitet haben. Es ist wichtig, darüber zu sprechen, um inklusions-Lösungen für dieses Problem zu finden. Und das fängt im eigenen Alltag an.

Inklusivität gegen Diskriminierung im täglichen Leben

Im Alltag bedeutet Inklusion nicht, andere Menschen zu bedauern, sie zu entschuldigen oder ihnen gegenüber nachsichtig zu sein, weil sie einer Minderheit angehören. Inklusion bedeutet vielmehr, jedem Menschen die Möglichkeit zu geben, sich unabhängig von seiner Rasse, seinem Geschlecht, seiner Religion oder seinem Hintergrund zu verwirklichen.

Viele, die sich selbst als inklusiv, integrativ und aufgeschlossen betrachten, neigen zuweilen auch zu denken, dass die Person, die diskriminiert wird, irgendwo zumindest eine kleine Schuld daran trägt. Die Wahrheit ist, dass es durchaus oft Gründe gibt, der Neigung zu erliegen, jemanden zu diskriminieren. Bestimmte Erfahrungen reichen aus, um Menschen annehmen zu lassen, dass das, was über Andere gesagt wird, wahr sein könnte. Selbst wenn gewisse negative Erfahrungen real sind, – die erst im privaten  Kreis und später oft auch öffentlich populär gemacht werden (wodurch eine negativ konnotierte Sprache entsteht) – so ist es im Extremfall so, dass mit dieser Handvoll Erfahrungen endgültige Urteile über Millionen von Menschen mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften, Persönlichkeiten und Kontexten gefällt werden. Das ist das Problem.

Eine eigentlich sehr einfache Möglichkeit sich davor zu schützen besteht darin, niemanden Vorzuverurteilen, jedem eine Chance zu geben und sich selbst so neutral und gut wie möglich zu informieren. Das sind wir unserer Gesellschaft schuldig.

Bereits unseren Kindern diese inklusive Denkweise beizubringen, ist eine sehr effektive Strategie, um unsere Gesellschaft zu einer gerechteren, inklusiveren und humaneren Gesellschaft zu machen.

Die Politiker spielen nur mit dem inklusiven und integrativen Gedanken. – Du – in deinem persönlichen Umfeld kannst sie tagtäglich leben!

Unsere Regierungen müssen stärker und ehrlicher daran arbeiten, ein gerechteres und inklusiveres Umfeld zu schaffen. Aber du für deinen Teil kannst jeden Tag von neuem versuchen, diese Denkweise in die Praxis umzusetzen und jedem Mitmenschen, mit dem du zu tun hast (der vielleicht einer Minderheit angehört), die Möglichkeit geben, sich zu äußern, ihn einzubeziehen und bewusst geschürte Vorurteile abzubauen. Fördere aktiv Inklusion und Gleichberechtigung, immer und immer wieder. Stopp Rassismus!

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